Christliche Ethik in der caritativen Arbeit

Menschen in unserer Zeit sind bei gesellschaftlicher Pluralität mit den unterschiedlichsten Wertevorstellungen herausgefordert, einen persönlichen Lebensstil zu entwickeln, der mit Einsicht für verantwortliches Handeln im Alltag Antworten und Orientierung gibt. An dieser Stelle gewinnt die ethische Bildung aus christlicher Sicht zunehmend an Bedeutung, die auf die unantastbare
Würde und Freiheit eines jeden Menschen zielt. In diesem Sinne wendet sich Ethik auch besonders an „das Schöpferische“ im Menschen und fördert die Urteils- und Entscheidungskompetenz des Einzelnen.

Der Fortbildungskurs bietet den Teilnehmenden in vier Modulen u. a. die Möglichkeit, das Schöpferische „in sich selbst“ zu entdecken, die persönliche Entscheidungskompetenz im beruflichen Alltag zu stärken und sich Neues im gemeinsamen Diskutieren und Nachdenken über „ethische Werte aus christlicher Sicht“ zu erschließen. Er wurde am Lehrstuhl für Pastoraltheologie und
Religionspädagogik der Universität Erfurt u. a. von Prof. Dr. Maria Widl entwickelt.

I. Einführungsveranstaltung
– moralische und religiöse Werte
– Strukturen und Arbeitsfelder der Caritas

II. Kommunikation verstehen
– Bedeutung christlicher Handlungen, Symbole und Rituale
– Umgang mit christlich geprägter Kommunikation im Team und mit Klienten

III. Dienst am Mensch
– caritatives Handeln als Dienstleistung
– Krisenmanagement für seelische Belastungen von Mitarbeitern

IV. Qualität und Anspruch
– Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
– Qualitätsmanagement

Die Teilnehmenden erhalten nach Abschluss des Fortbildungskurses das Zertifikat „Grundlagenkurs Christliche Ethik in der caritativen Arbeit“.

 

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