Der eigene Tod

Ein Symposion zur Totenkultur im 350. Todesjahr von Heinrich Schütz und zum 450. Geburtstag von Heinrich Posthumus

Das Symposion verbindet die Praktiken, die Fürst Heinrich Posthumus im Zuge seiner Sterbens-Erinnerung erfand mit der Kultur des Sterbens im 21. Jahrhundert. Wie ging der Rat dreier Kaiser mit seinem eigenen Tod um? Wie finden wir heute zu unserem eigenen Tod?

Das Symposion findet am Vortag des Totensonntags, also am 19. November 2022 von 10 bis 20 Uhr statt. Tagungsort ist das Lutherhaus. Eine Exkursion führt uns zur Alten Feierhalle des Ostfriedhofes, wo wir den Sarkophag des Heinrich Posthumus besichtigen, mit dessen Inschriften Heinrich Schütz die musikalischen Exequien komponierte. Ein Besuch der Klanginstallation „Herr, wenn ich nur dich habe“ zu Heinrich Schütz und Heinrich Posthumus Reuß in den Tiefkellern (Höhlern) der Stadt Gera beschließt den Tag. Am folgenden Totensonntag um 17 Uhr findet traditionell die Aufführung der Musikalischen Exequien in der Kirche St. Johannis (Gera) statt.

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