Wir trauern um Papamino (Sven Hammer)

‚Wir brauchen dringend mehr Verrückte! Seht, wohin uns die Normalen gebracht haben!‘ (Georg Bernhard Shaw) Mit diesem Satz leitete Sven Hammer seinem WAHNSINNSVORTRAG ein. Wir hatten uns verabredet, dass er ihn im Oktober 2023 in der Dorfkirche zu Lohma halten würde. Er hätte seine Musik gespielt und uns Texte vorgelesen, die er auf seinen Streifzügen durch die Welt-Literatur gefunden hatte. „Auf heiter-tiefgründige Art“, so schrieb er, „wolle er die Grenzen zwischen Wahnsinn und Normalität ausloten.“ „Sind ‚Wahnsinnige‘ vielleicht Berufene?“, formulierte er für den Veranstaltungstext. „Oder Idioten, denen aus Versehen eine geheime Ahnung mitgegeben worden ist, mit der sie nichts anfangen … hier können Sie weiterlesen …

Wir trauern um unseren Bruder Hassan Al Salim

Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt. Aus dem Glauben an Gott, der das Universum, die Geschöpfe und alle Menschen – aufgrund seines Erbarmens – mit gleicher Würde erschaffen hat, ist der Gläubige gerufen, diese menschliche Brüderlichkeit zum Ausdruck zu bringen, indem er die Schöpfung und das ganze Universum bewahrt und jeden Menschen unterstützt, besonders die am meisten Bedürftigen und die Ärmsten.

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Friedensgebet mit dem armenisch-apostolischen Bischof Serovpé Isakhanyan

Berg-Karabach ist eine Enklave im Bergland von Aserbaidschan, die  vorwiegend von Armeniern besiedelt ist. Über eine einzige Straße wird die Region versorgt. Dieser sogenannte Latschin-Korridor wird seit Monaten blockiert. Angesichts dieses Konfliktes und in der Sorge um die Menschen im Südkaukasus halten wir in St. Elisabeth (Gera) gemeinsam mit der ACK Thüringen ein Friedensgebet für Berg-Karabach.

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Wider das Vergessen

Anlässlich des 90 Jahrestages der Machtergreifung der Nationalsozialisten bereitet das Theater Altenburg Gera derzeit mit großem Aufwand die Wiederaufnahme der Oper DIE PASSAGIERIN von Mieczysław Weinberg vor.
Nach dem großen Erfolg in 2019 und der Nominierung für den Deutschen Theaterpreis als beste Musiktheater-Inszenierung der Saison ist die Inszenierung noch einmal zu sehen. Die drei geplanten Aufführungen finden in der Reihe Wider das Vergessen, in den Wochen nach dem Buchenwald-Befreiungstag statt und zwar am Fr, den 21.4. 19:30 Uhr / Do, den 27.4, 18:00 Uhr und Sa, den 29.April, 19:30 Uhr im Großen Haus Gera.

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Ein Convivium mit Ulrich Grober

Ulrich Grober hat über das Wandern geschrieben und über eine Kultur der Nachhaltigkeit. Er macht Radiosendungen über Paul Gerhardts Sommerlied und lässt die Tür der Lübbener Kirche darin knarren und die letzten Spuren der Pest und des Dreissigjährigen Krieges vor unseren Ohren und Augen erscheinen.

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