Noch tobt der 30jährige Krieg. Aber zwischen 1643 und 1648 galoppieren Friedensreiter von Osnabrück nach Münster und zurück. Sie bringen Nachrichten über die Verhandlungen und verkehren zwischen den Lagern.
Im evangelischen Osnabrück diskutieren die Gesandten der protestantischen Reichsstände, des Kaisers und der Schweden. Im katholischen Münster verhandeln der Kaiser, die katholischen Reichsstände, Frankreich, Spanien und die Niederlande sowie Vertreter aus der Schweiz.
Noch laufen bei uns keine Friedensverhandlungen. Aber die gesellschaftlichen Lager existieren bereits. Wir finden: Wer in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um die Zukunft der liberalen Demokratie eingreifen will, muss verfeindete Lager miteinander in Kontakt bringen. Deswegen bilden wir – als offizielles Projekt der Evangelischen Kirchen von Mitteldeutschland (EKM) – vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – also mitten im Lager-Wahlkampf – Friedensreiter aus. Es sind Menschen, die Haltungssicherheit und Handlungsklugheit verbinden und zwischen den Lagern agieren können – ohne Kompromisse bei den Bürgerrechten, ohne Menschenscheu.
Hier finden Sie die Ausschreibung.
Hier finden Sie ein Plakat mit einer Kurzdarstellung des Projekts.
Hier finden Sie ein Sharepic für die Weitergabe via Mobiltelefon.
Hier ist die Pressemeldung der EKM. Hier ist ein Artikel aus unserer Kirchenzeitung Glaube + Heimat.
Hier finden Sie einen inspirierenden Presse-Artikel der Mitteldeutschen Zeitung (MZ).
Hier ist ein Video, das zu den Friedensreiter-Seminaren einlädt.
Hier berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (für fast alle Zeitungen Ostdeutschlands zuständig, die nicht zur Mediengruppe Thüringen gehören) über die Friedensreiter: Artikel Titelbild. Auch im Kontext der Berichterstattung über Kirche und AfD bringt das Redaktionsnetzwerk einen Beitrag über die Friedensreiter. Hier eine Übernahme aus der Märkischen Oderzeitung (MOZ).