
Wer seine Kindheit in der DDR verbrachte und in der Bundesrepublik erwachsen wurde, pubertierte in einer Zeit, als sich alles überstürzte. Was passierte mit diesen Kindern, die viele Namen bekamen? Sie wurden „Mauerkinder, „Eisenkinder“ und eben „Wendekinder“ genannt. Als sie rebellieren sollten, suchten die Eltern gerade eine neue Identität und waren nicht selten arbeitslos. Die Soziologin Lara Bister zeigt, dass die „Kinder der Revolution“ eine „deutlich schlechtere Stoffwechselgesundheit und häufigere psychische Gesundheitseinschränkungen aufweisen als ihre westdeutsche Vergleichsgruppe“.
Wir haben Dr. Lara Bister eingeladen. Sie stellt ihre Forschungen vor und führt dann ein Gespräch mit Ursula Rudorf, einer Supervisorin, Ehe- und Familienberaterin aus der Region Greiz. Sie arbeitete bereits 1980 als Familienberaterin und kennt die Lebenssituation der Menschen in der Gegend vor und nach der Wende. Die Moderation übernimmt Alexandra Häckel.
Wann? 25.08.2026 / 19:00 Uhr
Wo? 10aRium Greiz - Friedrich-Naumann-Straße 10 . 07973 . Greiz
Projekt Greiz