
Medine Yilmaz wurde 1982 in Berlin geboren, und das Leben hat sie nach Thüringen verschlagen, wo sie frohen Mutes lebt und sich für Frauen im Nahen und Mittleren Osten einsetzt. Sie arbeitet als Konferenz-Dolmetscherin und geht auf’s Ende ihrer juristischen Ausbildung zu. Als gebürtige Deutsche mit Migrationshintergrund bildet sie oft eine Brücke zwischen ihrem Land und den neu angekommenen Migrantinnen. Sie weiß sowohl Bescheid, wie Frauen in den Herkunftsländern leben, als auch welche Schwierigkeiten Ihnen in Deutschland täglich begegnen.
Cornelia Müller hat in einer Brennpunkt-Schule in Debschwitz gearbeitet und ist jetzt beim Schulamt Gera für die Grundschulen zuständig. Sie weiß, welche Schwierigkeiten Migrantinnen und ihre Kinder im Schulsystem haben und welche Schwierigkeiten das Schulsystem mit ihnen hat.
Nicole Landmann ist die Integrationsbeauftragte der Stadt Gera und wird uns in einem Stehtisch-Interview Auskunft geben, welche Probleme sie in der Stadt bei der Integration von Migrantinnen sieht. Auch die Inhaberin des Tanzstudios Monique Lätzsch, in dem wir tagen, wird am Stehtisch erzählen, ob Migrantinnen bei ihr tanzen.
Mit diesen drei Expertinnen unternehmen wir eine Bestandaufnahme. Wie ist die Situation von Frauen mit einer Fluchtgeschichte in Gera und Thüringen? Welche Probleme stehen im Vordergrund und wie lassen sie sich lösen?
Wir sind wie immer an einer kontroversen Diskussion interessiert, und wie immer versuchen wir, dabei die Form zu halten!
Wann? 28.05.2026 / 19:00 Uhr
Wo? ADTV Tanzschule Monique Lätzsch - Heinrichstraße 49 . 07545 . Gera
Projekt Gera