Psyche im Krieg

Warum verschiedene Kriege verschiedene Folgeerkrankungen zeigten

„Vor Angst zittern“ lautet eine geläufige Redewendung. Als im Ersten Weltkrieg die Soldaten über Monate im Stellungskrieg blockiert waren, fingen viele von ihnen an zu zittern oder konnten sich gar nicht mehr bewegen. Die „Traumatische Neurose“ war eine unerwartete Massenerkrankung im Krieg und sie gilt als Ausgangsentdeckung für die Posttraumatische Belastungsstörung. Sie tritt nicht nur im Krieg auf, sondern kann durch verschiedenste traumatische Erlebnisse ausgelöst werden, aber sie zeigt kaum noch die bizarren Krankheitsbilder von damals. Wie kommt es zu solchen Verschiebungen, wie hängen Krieg und psychische Störungen zusammen?

Cornelius Borck ist Professor für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und Naturwissenschaften und Direktor des Instituts für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Universität zu Lübeck.

 


Wann?    08.09.2026 / 18:00 Uhr
Wo?     Klinik für Psychiatrie Altenburg - Zeitzer Str. 28 . 04600 . Altenburg
Projekt     Altenburger Land

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